Im Japanurlaub richtige Essensknigge zeigen
11. Januar 2011Die richtigen Essgewohnheiten beim Besuch eines Restaurants im Japanurlaub Wer eine Reise nach Japan plant, befasst sich natürlich eingehend mit Land und Leuten. Selbst wen man zeitlich günstige Flüge nach Japan bucht, erreicht man frühestens nach 10,5 Stunden Direktflug Tokio, eine weite Reise, die man mit entsprechender Vorbereitung umso mehr genießen kann. Wie in vielen Bereichen haben die Japaner besonders beim Essen Rituale und Verhaltensregeln, die uns fremd sind.
Das Essen wird in Japan in Ruhe eingenommen, essen und trinken ist auf der Straße nicht üblich. In den Restaurants kann man die traditionellen Gerichte in den verschiedenen Regionen Japans genießen, sollte sich aber den japanischen Essgewohnheiten und Verhaltensregeln anpassen. Man setzt sich nicht allein an einen Tisch sondern wird zu einem Tisch geführt, es kann ein westlicher Tisch oder auch ein Zashiki sein, ein niedriger Holztisch, an dem man auf einem Kissen oder einem Sitz mit Lehne Platz nimmt. Bevor man sich setzt, zieht man die Schuhe aus, meist werden diese beiseite gestellt und erst beim Verlassen des Lokals zurückgebracht. Wenn man den Platz am Tisch verlassen möchte, zieht man bereitgestellte Hausschuhe an, die man vor dem Setzen dann wieder auszieht. Vor dem Essen werden warme Tücher gereicht, die man zum Reinigen der Hände benutzt.
Es werden zunächst die Getränke und erst dann das Menü oder einzelne Speisen bestellt. Wer ohne ausreichende Sprachkenntnisse einen Japanurlaub macht, kann auch anhand der ausgestellten Speisen auswählen (Hausschuhe nicht vergessen!). Getränke sollten nicht selbst nachgeschenkt werden, das übernimmt der Service oder der Tischnachbar. Gegessen wird in Japan überall mit Stäbchen, man kann in manchen Restaurants auch um Besteck bitten. Auf den Essstäbchen, jap. o-hashi, sollte das Essen vom Teller in den Mund geführt und nicht aufgespießt werden, abgelegt werden die Stäbchen über dem Teller oder auf dem bereitgestellten Stäbchenhalter. Niemals mit Stäbchen auf andere zeigen. Das laute Schlürfen von Nudeln bringt zum Ausdruck, dass es gut schmeckt.
Zum Bezahlen gibt es in den meisten Restaurants Kassen, hier sind Trinkgelder nicht üblich, denn guter Service ist für Japaner selbstverständlich. Man wird bei einem Japanurlaub sicher die verschiedensten Restaurants und auch die unterschiedlichsten Speisen kennen und schätzen lernen. Vielleicht hat man auch das Glück, bei einem gastfreundlichen Japaner zum Essen nach Hause eingeladen zu werden, wo natürlich noch andere Verhaltensregeln zu beachten sind. Aber es gibt auch immer wieder besonders günstige Flüge nach Japan, so dass man vielleicht bald eine weitere Gourmetreise machen kann.
mehr...Auf Reisen nach Japan mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs
30. September 2010Jeder Besucher, der Reisen nach Japan macht, wird mindestens einmal die öffentliche Verkehrsmittel nutzen müssen. Dabei wird man feststellen, dass Japan über eine hervoragende Verkehrsinfrastruktur verfügt, die einmalig auf der ganzen Welt ist. Sogar die wenigsten Japaner sind in der Stadt mit dem Auto unterwegs, sondern mit der Bahn oder mit dem Bus. Allein im Tokyoter Bahnhof werden täglich über 3 Millionen Menschen von „A“ nach „B“ befördert.
Als Tourist auf Reisen nach Japan ist man viel zu Fuß unterwegs, um das echte Japan, die Menschen und deren Alltag kennenzulernen. Da in Japan Linksverkehr herrscht, ist im Straßenverkehr und beim Überqueren der Straßen äußerste Vorsicht geboten. Doch längere Strecken muss dann wohl jeder mit der U-Bahn oder mit dem Bus zurücklegen, was auf den ersten Blick als eine große Herausforderung scheint. Gerade Tokyo verfügt über ein dicht ausgebautes Netz von Stationen, dass man in wenigen Augenblicken auf jeden beliebigen Ort gebracht werden kann. Wer eine Bahn-Station betreten hat, der muss erst ein Ticket einlösen, Liste mit Preisen und Stationen steht meist verständlich zur Verfügung. Mit wenigen Tastengriffen kann man das entsprechende Ticket in der Hand halten. Wer es nicht weißt, wieviel er bezahlen muss, der kauft sich eine Minimalfahrkarte und bezahlt die Differenz am Zielort. Was ebenso auf den ersten Blick schwer erscheint, sich doch als ein Kinderspiel erweist, ist an der richtigen Station auszusteigen. Über der Türen der Bahn wird immer die aktuelle Station angezeigt. Touristen, die sich auf Reisen nach Japan in der Bahn verirren, hilft ein Bahnbeamter, der immer vor Ort ist, gern weiter.
Im Gegensatz zu Tokyo sind in anderen Städten und auf dem Land U-Bahnen nicht vorhanden, dort ist man auf den Bus angewiesen, was sich manchmal etwas komplizierter gestalten lässt. Obwohl U-Bahn fahren günstiger ist, sind Busse viel interessanter und außerhalb der Hauptstadt verfügen sie ebenso über ein gut ausgetüfteltes Netz an Linien. Beim Busfahren sind aber wenige Dinge zu beachten, wie zum Beispiel, dass man hinten einsteigen muss und erst beim Aussteigen vorne beim Fahrer die Fahrt bezahlen. Ansonsten die Augen offen und die Kameras bereit halten.
Ein ganz anderes Transportmittel innerhalb der Stadt ist ein Taxi. Eine Taxifahrt kann allerdings für einen Touristen auf Reisen nach Japan schnell zu unangenehmen Erlebnis werden. Am besten ist es, ein Zettel zu haben, auf dem das Ziel der Fahrt in japanisch steht. Als oberstes Gebot gilt, dem Taxifahrer nie das Ziel auf einer Straßenkarte zeigen zu wollen. Danach werden sie schnell nervös und panisch, denn die Orientierung ist gerade in Tokyo nicht einfach, es gibt kaum Straßennamen und Häuser werden nach dem Baujahr numeriert. Am einfachsten ist es, eine Visitenkarte von dem Fahrtziel oder Hotel dabei zu haben, in japanisch selbstverständlich.
Eins der Dinge, außer Autos, Computern und Kameras, die auch außerhalb von Japan bekannt sind, sind die japanischen Schnellzüge, Shin-kan-sen genannt. Auf der wichtigsten Linie, die Tokyo mit Osaka verbindet, fährt alle 6 Minuten ein Zug in beide Richtungen, das heißt, wenn man in einem Zug mit 250 km/h unterwegs ist, kommt einem alle 3 Minuten ein Zug mit 500 km/h entgegen. Diese supermodernen Schnellzüge sind ein Aushängeschild Japans, die Präzision und Zuverlässigkeit der Züge bringt viele ausländischen Reisenden ins Staunen. Das beste und schönste Beispiel, wie die Japaner die Moderne und die Tradition mitteinander schmelzen lassen ist eine Rundfahrt mit mehr als 200 km/h um den Fuji-san, den Heiligen Berg. Auf Reisen nach Japan ein Muss.
mehr...Bei den Reisen in Japan die japanischen Gotteshäuser besichtigen
21. September 2010Im Urlaub sich mit Religionen befassen, für viele Urlauber ist das alles andere als abwegig. Der Buddhismus interessiert vor allem in Deutschland immer mehr Menschen, die auf der Suche nach einer Glaubensrichtung sind, mit der sie sich zwanglos befassen können und die offen gegenüber Andersgläubigen ist. Während der Reisen in Japan können Touristen die buddhistischen Tempel fast überall besichtigen. Tempel stehen vielerorts auch dicht beieinander. Dennoch unterscheiden sie sich, so dass sich jede einzelne Besichtigung lohnt.
Japaner haben eine andere Einstellung als viele andere Nationalitäten zur Religion. Sie gehen auch respektvoll mit den Gedanken an andere Götter vor. In Japan gibt es nur sehr wenige Christen, die meisten Japaner fühlen sich sowohl dem Buddhismus als auch dem Shintoismus zugehörig. Während der Japanreisen sollte man daher Tempel und Schreine besichtigen.
Einen Schrein erkennt man zum Beispiel an dem Tor, welches man durchschreiten kann. In Japan trägt es den Namen Torii. Die Tore sind während der Reisen in Japan schon aus weiter Entfernung sichtbar. Wie bei den Tempeln auch, steht davor ein Waschbecken. Alle Besucher müssen sich vor dem Eintritt die Hände und das Gesicht waschen. Die Seile am Eingang sind mir Papierstreifen versehen, damit böse Einflüsse nicht näher an den Schrein herankommen.
Wer einen besonderen Wunsch hat, kann währnd der Japanreisen in das angrenzende Büro gehen und dort nach „ema“ fragen. Das sind kleine Tafeln, die man aufhängt und die dann Wünsche erfüllen. Eine andere Variante sind die „o-mikuji“, Zettel, die die Touristen während der Japanreisen an die heiligen Bäume hängen dürfen. Wer sich über die kleinen Boxen wundert, der sollte abwarten, bis ein Einheimischer vorbeikommt, dem kann man es dann nachtun und in die Hände klatschen. Damit ruft man die shintoistischen Gottheiten.
Viel Spaß machen den Urlaubern auch die vielen Feste, die man während der Reisen in Japan besuchen kann. Von den Städten aus gibt es jede Menge Möglichkeiten, mit dem Bus oder der Bahn zu solchen Feierlichkeiten zu kommen. Die berühmtesten Tempel findet man in Kyoto. Einer ist dar Enryaku-ji, der besonders viel Macht hatte. Die Mönche, die hier gelebt haben, waren als ausgesprochen kriegerisch bekannt und waren für den Schutz der Stadt Kyoto verantwortlich. Die Anlage kann bis heute während der Reisen in Japan besichtigt werden, auch wenn sie nicht mehr vollständig erhalten ist. Der Klosterberg Koya ist durch seinen beeindruckenden Friedhof und wegen seiner wertvollen Schätze berühmt geworden.
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